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Prüfungsrechtsverhältnis und Prüfungsanspruch

Sobald Sie sich zu einer Prüfung anmelden, befinden Sie sich in einem Prüfungsrechtsverhältnis. Dies können Sie nur beenden, indem Sie

  • die Prüfung bestehen.
  • mit einem Attest von der Prüfung zurücktreten.
  • die Prüfung endgültig nicht bestehen.

 

Sollten Sie mit einem Attest zurücktreten oder die Prüfung nicht bestehen, werden Sie zur nächsten Prüfung im folgenden Semester automatisch pflichtangemeldet.

 

Bitte beachten Sie:

  • Bei einem vorherigen Rücktritt mit Attest besteht die Möglichkeit, sich von der Prüfung abzumelden.
  • Bei einem vorherigen Nichtbestehen muss an der Prüfung teilgenommen werden. Wird die Prüfung zum dritten Mal nicht bestanden, so ist Sie endgültig nicht bestanden, wodurch der Prüfungsanspruch in dem Fach verloren geht.

Vor dem dritten Versuch haben Sie die Möglichkeit, die Veranstaltung noch einmal zu besuchen.

Eine „Flucht“ aus dem Prüfungsrechtsverhältnis durch Exmatrikulation und sogar durch den Tod ist im Übrigen nicht möglich.

 

Sofern Sie die Prüfung endgültig nicht bestanden haben, verlieren Sie den Prüfungsanspruch. Das bedeutet das, dass Sie den namentlich gleichen Studiengang an einer (Fach-)Hochschule in Deutschland nicht mehr studieren dürfen. Studiengänge, die im Wesentlichen denselben Inhalt haben, können von Hochschulen ebenso ausgeschlossen werden. Am Besten ist es, unter Angabe des Ausschlusses, bei der 'neuen' Hochschule nachzufragen, ob ein Studium im gewünschten Studiengang möglich ist. 

Bei einer Bewerbung um einen Studienplatz müssen Sie angeben, ob und in welchem Studiengang Sie den Prüfungsanspruch verloren haben.

Es kommt bei einem Ausschluss nicht darauf an, durch welche Prüfung der Anspruch verloren wurde, bzw. welche Prüfungsleistungen noch offen sind, wenn die Studienfrist überschritten wurde. Der Verlust bezieht sich auf den entsprechenden Studiengang.